FAQ Autismus

Bieten Sie Autismus-Diagnostik an?

Nein. In meiner Praxis erfolgt keine Diagnosestellung.

Eine Autismus-Diagnose wird in der Regel durch Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder durch approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gestellt.

Ich unterstütze Familien jedoch begleitend während diagnostischer Prozesse, z. B. durch: entwicklungsbezogene Beobachtung, fachliche Einordnung von Verhaltensweisen, Beratung zu möglichen nächsten Schritten, Unterstützung im Alltag während der Wartezeit auf Diagnostik.

Ist eine Begleitung auch ohne Diagnose möglich?

Ja.

Viele Familien suchen Unterstützung bereits bei einem Verdacht auf Autismus oder ADHS oder während eines laufenden diagnostischen Prozesses. In dieser Phase kann eine strukturierte Beratung helfen, den Alltag zu stabilisieren und Orientierung im Hilfesystem zu gewinnen.

Arbeiten Sie auch mit Kitas oder Schulen zusammen?

Ja.

Bei Bedarf kann eine Zusammenarbeit mit pädagogischen Einrichtungen sinnvoll sein, z. B.: fachlicher Austausch mit der Kita oder Schule, entwicklungsbezogene Beobachtung im Alltag, Beratung zu strukturierenden Unterstützungsstrategien.

Die Zusammenarbeit erfolgt immer in Abstimmung mit den Sorgeberechtigten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Nein. 

Meine Leistungen sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und können daher nicht über die Versichertenkarte abgerechnet werden.

Die Begleitung erfolgt in der Regel als Selbstzahlerleistung.
In bestimmten Fällen kann eine Finanzierung über einen Leistungsträger (z. B. Jugendamt oder Sozialamt) möglich sein. Weitere Informationen finden Sie unter Finanzierung der Leistung.

Wissen für Eltern

Wenn der Verdacht auf Autismus im Raum steht

Viele Eltern berichten, dass ihr Kind in der Kita oder Schule plötzlich als „auffällig“ beschrieben wird oder der Verdacht auf Autismus geäußert wird.

Solche Situationen können sehr verunsichernd sein. Häufig entstehen viele Fragen gleichzeitig:
Was bedeutet das für mein Kind? Ist eine Diagnostik notwendig? Welche Unterstützung ist jetzt sinnvoll?

Eine Autismus-Diagnostik ist ein umfassender fachlicher Prozess, der in der Regel durch spezialisierte Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder durch approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erfolgt.

Gleichzeitig erleben viele Familien diese Phase als besonders belastend: Es bestehen Unsicherheiten im Alltag, Fragen zur Entwicklung des Kindes oder lange Wartezeiten auf diagnostische Termine.

Gerade in dieser Zeit kann es hilfreich sein, die Situation zunächst in Ruhe zu betrachten. Verhalten von Kindern entsteht immer im Kontext ihrer Entwicklung, ihres Umfeldes und ihrer individuellen Wahrnehmung.

In meiner Beratung ist mir deshalb besonders wichtig: zuzuhören, die Situation des Kindes ganzheitlich zu betrachten, gemeinsam Orientierung zu schaffen.

Gemeinsam schauen wir, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können, zum Beispiel im Hinblick auf Alltagsstruktur, Unterstützung im familiären Umfeld oder mögliche diagnostische Abklärungen.

Viele Eltern berichten, dass bereits ein strukturierter Blick auf die Situation dabei hilft, wieder mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind zu gewinnen.

Meine Beratung richtet sich an Familien, bei denen ein Verdacht auf Autismus oder ADHS besteht, die sich im diagnostischen Prozess befinden oder die sich mehr Orientierung im Umgang mit besonderen Entwicklungsverläufen wünschen.

Ziel ist es, Eltern zu stärken und gemeinsam Wege zu finden, die den Alltag für das Kind und die Familie entlasten.

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